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Denis Burdet - Pro Team

Beruf: Bergführer, Ingenieur

Geburtstag: 30.1.71

Wohnort: La Chaux-de-Fonds

Klettert seit:
...seiner Kindheit. „Ein Bergführerfreund meiner Mutter hat mich in eine lange Route mitgenommen, das war die Entdeckung!"

Erfolge:

  • On sight Begehung von "Divine Providence" am Mont Blanc
  • Rotpunktbegehung von „Baston labaffe" am Wetterhorn
  • „Eternal Flame" Nameless Tower, Mixedbegehung: Pèlerinage
  • "Mc Intyre-Colton var. Alexis" Grandes Jorasses
  • Big Walls: El Capitan – Salathé und Pacific Ocean Wall

Lieblingsprodukte: 

  • Shogun Kletterfinken
  • Moses Karabiner
  • Lucido TXlite Stirnlampe
  • Pulse Barryvox
  • Aconcagua Jacket
  • Relevation Seil (klein, leicht und stark)
  • Altitude Winter Schlafsack

Website: www.denisburdet.ch

Bier und Burger
„Ich würde mir ein paar Villen und eine Yacht kaufen!" sagt Denis Burdet scherzend darauf angesprochen, was er tun würde, wenn er nicht auf Berge stiege. Eigentlich ist der Bergführer aus Château-d’Oex ja bereits Ingenieur. In seiner Zeit als Aspirant hat er nebenbei in einem elektrotechnischen Labor gearbeitet. Inzwischen lebt er vom Führen. Sein Motto. „Man sollte nie Angst davor haben, etwas Neues auszuprobieren!" Denis ist seinem Grundsatz treu geblieben und geniesst das Leben in vollen Zügen. Auf dem Wetterhorn hat er mit Nicolas Zambetti eben sein Projekt „Baston labaffe" Rotpunkt begangen. Und meint lachen: „Jetzt gibt’s Superburger und Bier!" Auf die Frage, was dann komme, antwortet er: „Etwas kommt immer! Stephs Route „la vida es silbar" am Eiger reizt mich extrem." Offene Projekte hat er auch in Marocco. Am liebsten würde er sowieso die ganze Welt bereisen, findet er strahlend. „Ich will sehen, wie andere klettern! Die Felsen sind überall anders. Also, weshalb nicht alles ausprobieren?" Trotz vieler Reisen, bedeuten ihm Familie und Freunde viel. „Mit ihnen teile ich die Wichtigsten Dinge in meinem Leben."

Seinen perfekten Tag beschreibt Denis als „einen Tag an dem alle Ereignisse mit mir im Einklang sind." Einen perfekten Tag erlebt er 2002 zusammen mit Nicolas am Grand Pilier d’Angle im Mont Blanc Massiv. Zusammen besteigen sie die Route „Divine Providence" 12 Jahre nach den Erstbesteigern on sight. Denis klettert zudem alle schwierigen Seillängen frei. „Ich liebe das Gefühl, wenn ich zum ersten Mal in eine Route steige!" Gibt er zu. Auf die Frage, ob er stolz sei, dieses Ziel erreicht zu haben antwortet er: „Es war erst kein klares Ziel, es hat sich während der Kletterei so ergeben. Stolz wäre das falsche Wort. Ich bin megafroh, dass wir wieder heil herunter gekommen sind, und dass ich jetzt mit meinen Freunden darüber sprechen kann!" Nicht nur am Berg sucht Denis immer wieder neue Herausforderungen. „Ich wiederhole nicht gerne Routen. Deshalb bin ich wohl nie über eine 8a+ herausgekommen", sagt er verschmitzt. Tatsächlich, Denis bleibt seinem Grundsatz treu und träumt ganz nebenbei von einer besseren Welt: „Wäre es nicht wunderbar, wenn alle das finden würden, was sie zum Leben brauchen?" Er selbst scheint diesem Traum schon sehr nahe zu sein und schwärmt: „Die Schönheit der Berge und Felsen reicht aus, um mich zu inspirieren!"