Thomas Senf
 

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Daunen Know How

Das Naturprodukt Daune ist nach wie vor das beste Isolationsmaterial das es gibt. 
Daune ist extrem leicht, langlebig und isoliert hervorragend.

Ein Schläfer verliert pro Nacht normalerweise 3 bis 5 Deziliter Wasser in Form von Schweiss. Daune hat die Fähigkeit, diese Feuchtigkeit aufzunehmen und sorgt so für ein ideales Schlafklima. Einziger Nachteil der Daune ist ihr Verhalten bei Nässe. Wird Daune nass, so verklumpt sie und verliert an Isolationsleistung. Daune sollte möglichst trocken gelagert und nach jedem Gebrauch gelüftet werden.

Sorgfältige Veredelung der Rohware
Erst dadurch entsteht eine hochwertige Füllung. Unser Daunenpartner bereitet die Daune mit neuster Technologie schonend auf, damit sie maximal leistungsfähig, hygienisch und geruchsneutral ist.

Schonende Gewinnung
Unsere Daunen werden schonend von Hand gewonnen (kein Lebendrupf, keine Stopfmast!).

Einmalige Qualitätssicherung
Von der Gewinnung bis zur Ankunft im Laden lassen wir die Daune dreimal von unabhängigen Labors testen um unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.

Daunen wachsen im Gefieder von Enten und Gänsen und dienen dort der Isolation. Besonders im Brust- und Bauchbereich kann dort „stille" Luft gebunden werden, welche die Tiere im Winter vor Kälte und im Sommer von Hitze schützt. Wasservögel sind die einzigen Tiere, die über dieses spezielle Isolationsverfahren verfügen. Stille Luft bedeutet, dass die Luft infolge der Kleinststruktur der Daunen nicht zirkulieren kann. Somit findet kein Temperaturausgleich zwischen Körper und Umgebung statt, der Körper ist isoliert.

Eine einzelne Daune hat ca. 150 Verästelungen, die mit feinsten Härchen besetzt sind und wiegt nur gerade 1 bis 4 Milligramm. Für unsere Winterschlafsäcke benötigen wir somit mehr als 1 Million Daunen! Eine Daune hat im Gegensatz zur Feder keinen Kiel sondern nur einen kleinen Kern, aus dem strahlenförmig die Verästelungen hervorgehen.

Qualität der Daunen

Die beste Rohware stammt von ausgewachsenen, gut gehaltenen Tieren aus kalten Gegenden wie Osteuropa. Die Leistungsfähigkeit der Daune ist von vielen Faktoren abhängig. Die Herkunft, insbesondere das Klima nehmen Einfluss auf die Daune. Die Farbe (weiss oder grau) hat hingegen keinen Einfluss auf die Qualität.

  • Herkunft (Klima), beste Rohware kommt aus kalten Gegenden wie: Sibirien, Osteuropa, Kanada, den Pyrenäen oder China.
  • Haltung (Indoor oder Outdoor)
  • Alter der Tiere, grundsätzlich gilt: je älter ein Tier, desto besser die Rohware denn:
    ältere Tiere haben grössere Daunen und grössere Daunen bedeuten automatisch auch mehr Fillpower. Ältere Daune hat zudem eine längere Lebensdauer, da die Daunenäste über die Jahre stärker mit dem Knoten verwachsen (kein Auseinanderfallen der Daune)
  • Rupfungszeitpunkt (Mauser), im Frühjahr ist die Daune am stärksten. Und viel reiner, weil sie sich zu dieser Jahreszeit natürlich von der Haut ablöst
  • Ernährung, je ausgewogener die Nahrung, desto besser die Daunenqualität
  • Aufbereitung (Rupfen, Waschen, Sortieren, Trocknen)
  • Transport, Lagerung, Füllung

Diese Bedingungen reichen aber noch nicht für Top-Qualitäten. Erst durch eine sehr sorgfältige Aufbereitung der Rohware (Waschen und Sortieren) entsteht eine gute Füllung. Die von Mammut verwendete Daune wird in modernsten Anlagen nach dem höchsten Stand der Technologie sorgfältig und schonend gereinigt und bei ca. 100°C getrocknet und sterilisiert. Denn nur so ist die Daune maximal leistungsfähig, hygienisch und geruchsneutral.

Das Mischverhältnis

Ein weiterer Faktor zur Bestimmung der Daunenqualität ist das Mischverhältnis.
Beim Rupfen der Tiere erhält man immer eine Mischung aus Daunen und Federn, Daunen binden mehr Luft als Federn und isolieren besser. Je höher der Daunenanteil einer Füllung, desto höher ist die Isolationsleistung bei gleichem Füllgewicht.
Eine Angabe wie z.B. „90/10" bedeutet: 100 Gramm dieser Füllung enthalten mindestens 90 Gramm Daune und maximal 10 Gramm Federn. Ein 100-prozentiger Daunenanteil ist technisch nicht möglich, es sei denn, die Daune würde von Hand nachselektiert werden. Der beste Wert liegt bei 97/3. 
 
Nach dem Rupfen und Waschen werden Federn und Daunen über ein Gebläse getrennt. Da Daunen leichter sind als Federn, steigen sie höher und weiter – auf diesem Prinzip beruht die maschinelle Trennung. Allerdings gibt es Federn, die eine so gute Aerodynamik haben, dass sie trotz des höheren Gewichts mit der Daune mitfliegen und in den gleichen Behältern landen. Diese so genannten „Floater" verhindern die Herstellung reiner (100%) Daunenfüllungen auf maschineller Basis. Oft und gerne schreiben die Hersteller den Federn eine Stützfunktion zu, was allerdings nur bedingt richtig ist. Gute Daunen benötigen keine Federn zur Stabilisation, da gute Daune extrem bauschkräftig ist. Ein grösserer Federanteil macht allerdings die Füllung druck- und feuchtigkeitsunempfindlicher.

 
 
 
 
  • Sphere UL Winter

    SFr. 700.00